Der Weg alles Irdischen

Das die Große Ausnahme der MMORPGs, World of Warcraft, irgendwann die Server schließen wird, ist ziemlich sicher. Wann allerdings das sein wird, das weiß niemand.

Daß „WoW“ schon längst nicht mehr so ertragreich ist, wie zu Spitzenzeiten, war schon länger abzusehen. Bisher ist Blizzard immer, wegen der zu erwartenden negativen Presse, eine Zusammengelegung von Servern vermieden. Was allerdings dazu führte, daß es auf manchen Servern für die Spieler in der offenen Welt ziemlich einsam wurde.

Das ist jetzt vorbei. Von Serverzusammenlegung will man nicht sprechen. Statt dessen werden nun auch die Europa die Server „verknüpft“. Das heißt einfach, es werden Server zusammen gelegt, aber die Spieler behalten ihre Namen, eben mit dem alten Servernamen als Zusatz. So geht Blizzard zumindest Namensproblemen aus dem Weg, die bei anderen MMORPGs bei Serverzusammenlegung oft eine große eine Rolle gespielt haben.

Auch wenn ich selber schon lange nicht mehr WoW spiele, freut es mich, daß es für die aktiven Spielerinnen und Spieler komfortabler wird.

Irgendwann wird auch in WoW der letzte Server abgeschaltet. Aber der Tag liegt noch weit… weit in der Zukunft.

Veröffentlicht unter World of Warcraft | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

Belohnungen für alle

In „Planetside 2“ läuft gerade die Vorsaison der World Domination Series. Als Belohnung gibt es Erfahrungsbooster. Einen solchen Erfahrungsboost kann natürlich jeder brauchen. Aber diesen Bonus gibt es nur für die Fraktion, die in der jeweiligen Woche über alle Server hinweg die meisten Punkte gemacht hat. Es ist also mehr oder weniger Glück, ob man einen solchen Bonus bekommt oder nicht. Außerdem gibt es die Punkte ja auch für die Fraktion, die ohne Gegenwehr (Ghost capping) Esamir oder Amerish einnehmen, nicht für die, die wirklich einen Kampf suchen.

Aber gerade einen Kampf zu suchen, statt sich ohne Gegner durch Kontinente zu bewegen, macht an dem Spiel Spaß.

Also was tun?

Ganz einfach. Man bekommt die Belohung derzeit für den Account und kann dann aussuchen, welcher Charakter sie bekommt.
Man kann sich also in jeder Fraktion einen Charakter machen und muß während der Woche nur je eine Minute (zur Sicherheit würde ich eine etwas längere Zeit vorschlagen) mit jedem der drei Charaktere online sein. Der Charakter, dessen Fraktion die Woche gewonnen hat, bekommt dann die Belohnung. Man muß sie aber mit diesem Charakter nicht annehmen, wenn es nicht der Hauptcharakter ist. Sodern man wechselt einfach zum Hauptcharakter, drückt die Taste „K“ für ausstehende Anfragen und nimmt im sich dann öffnenden Fenster die Belohnung an.

Also tut einfach, was euch Spaß macht, laßt die World Domination Series laufen wie sie will, bekommt aber trotzdem die Belohnung.

Veröffentlicht unter Planetside 2 | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Das Ende von Warhammer Online

Wenn ich in meinem Schlafzimmer im Bett liege, fällt mein Blick öfter auf die Box der Collectors Edition von „Warhammer Online: Age of Reckoning. Ich sehe diese wunderschöne Box und bedauere, daß sie nicht ein ebenso gutes Spiel enthielt.

Obwohl meine Zeit in „WAR“ kurz war, gab es eine lange Phase der Vorfreude und Erwartung, die auch der Erinnerung Wert ist.

Ich hatte allerdings nach dem Aufhören nie mehr das Verlangen, mir das Spiel nochmal anzusehen. Was abgeschlossen ist, ist abgeschlossen.

Nun folgt das, was unausweichlich war. Wie die Gamestar meldet, werden die letzten Server am 18. Dezember 2013 vom Netz genommen.

„Warhammer Online“ war kein schlechtes Spiel an sich. Es litt daran, daß die Designidee in die falsche Richtung ging und im Laufe der Beta auf das Feedback der Tester (von denen ich einer war) das Spiel komplett umgekrempelt wurde. Allerdings hat das dann zu Schwächen geführt, die dem Spiel am Ende zumindest nicht gut getan haben.

Was mir bleibt ist die Erinnerung an den von mir gespielten Hexenjäger, mit dem es echt cool war, im RvR (Reich gegen Reich, also quasi PvP) einem fliehenden Feind mit der Pistole den Gnadenschuß zu versetzen.

Und man sollte nicht vergessen, daß wir „WAR“ die öffentlichen Quests und die Erfolge zu verdanken haben. Ideen, die weiterentwickelt und verbessert in so großen und erfolgreichen Spiele wie „World of Warcraft“ und „Guild Wars 2“ weiterleben.

Lebe also wohl, „Warhammer Online“. Meine Erinnerungen werden bleiben.

Veröffentlicht unter MMO allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Planetside 2 – Ein Guide (Teil 1)

Der Einstieg

In allen Berichten wird betont, wie verloren sich neue Spieler in Planetside 2 vorkommen. Das liegt aber gar nicht so sehr daran, daß das Spiel so komplex wäre, sondern daran, daß das Spiel selber einem nicht viel an Hilfestellung bzw. Anleitung bietet. Für ältere Spieler, die es kennen, daß man sich ein Spiel erst erarbeiten muß, nichts wirklich Neues. Für jüngere Spieler aber, die in Zeiten der allumfassenden Tutorials aufgewachsen sind, vielleicht durchaus ein Problem.

Die Wahl – Sony, Steam oder ProSiebenGames
Ich würde dazu raten, den Account über die Internetseite von „Planetside 2“ direkt bei Sony zu machen und nicht den Umweg über ProSiebenGames zu gehen. Auch Steam braucht man nicht unbedingt, um das Spiel zu starten.

Fraktionswahl
Zunächst wird man vor die Wahl gestellt, welche der drei Fraktionen man wählen möchte. Auf die Hintergrundgeschichte gehe ich hier mal nicht ein, denn die kann man auf der offiziellen Seite nachlesen.

Wichtig ist auch weniger der Hintergrund, als die Auswirkungen. Die „Terranische Republik“ (TR) setzt eher auf Waffen, die schnell eine große Menge von Projektilen ausspucken. Das „Neue Konglomerat“ (NC) dagegen hat eher langsam schießende Waffen mit hoher Durchschlagskraft. Die Vanu Souverinität dagegen setzt auf Alientechnologie beruhende Strahlenwaffen ein, was dazu führt, daß deren Geschosse keine Verringerung der Geschoßgeschwindigkeit, den sog. „bullet drop“ haben. Alles, was man anvisiert, trifft man also auch.

Bevor man sich endgültig für eine Seite entscheidet, sollte man vielleicht im Übungsgelände alle Waffen dieser Seite mal ausprobieren. Zum Übungsgelände komme ich gleich.

Das erste Mal im Spiel
Kommt man das erste Mal ins Spiel, läuft ein kleines Video und man landet irgendwo. Wichtig ist jetzt, zunächst den Aufbau der Karten zu kennen. Es gibt derzeit drei Kontinente. Mit „M“ ruft man die Karte und das Menu auf. Dort kann man sich alle Karten der drei Kontinente ansehen.

Wichtigster Punkt für Anfänger auf der Karte ist das eigene Warpgate. Das ist eine nicht angreifbare Zone, in der man auch gegen Feuer der eigenen Mitspieler unverwundbar ist. Dort befindet sich ein Terminal mit einem Planeten oben drauf. Damit kann man den Kontinent wechseln.

Dann gibt es ähnliche Terminals mit Waffen bzw. Fahrzeugen oder Fluggeräten darauf. Dort kann man auf die Klassen, die Waffen und die Fahr- bzw. Flugzeuge zugreifen.

Klassen
Es gibt 6 Klassen im Spiel:

  1. Leichte Angriffseinheit – eine durch das Jetpack auf dem Rücken sehr mobile und bewegliche Infaterie, die durch die Nutzbarkeit von C4-Sprengstoff auch Fahrzeugen/Flugzeugen gefährlich werden kann
  2. Schwere Angriffseinheit – mit zusätzlichem Schild, Raketenwerfern und den nur von dieser Klasse nutzbaren leichten MGs eine Art Schocktruppe
  3. Spion – kann sich zeitlich begrenzt unsichtbar machen und als einzige Klasse Scharfschützengewehre benutzen, sowie feindliche Terminals und Geschütztürme hacken (also quasi für die eigene Seite einnehmen)
  4. Ingenieur – repariert Fahrzeuge, Flugzeuge und Geschütztürme, kann stationäre MG- und Lenkraktentürme aufbauen und nutzen, sowie C4, Panzerminen und Anti-Personenminen verwenden und Munitionspakete für Infanterie ablegen
  5. Sanitäter – kann heilen und wiederbeleben, kann als einzige Klasse ein Sturmgewehr verwenden
  6. MAX-Einheit – ein Exoskelett für einen Soldaten mit schwerer Panzerung und einen großen Auswahl an schweren Waffen für jeden der beiden Arme, die gleichzeitig benutzt werden können

Am Infanterie-Terminal kann man die Klassen je nach Wunsch wechseln. Nur die MAX-Einheit verbraucht zusätzlich Infanterieressourcen zum spawnen und hat einen Cooldown-Timer.

Letztlich ist es Geschmackssache, welche Klasse man wählt. Allerdings empfehlen sich für Anfänger der Ingenieur und der Sanitäter, da man mit beiden sehr schnell sehr viel Erfahrung machen kann.
Natürlich hängt das von der Situation ab. Ein Sani oder Ingi, der auf Rambomissionen geht, wird kaum Punkte machen. Ein Sani aber, der in einer hitzigen Gefechtssituation rumspringt und am laufenden Band Mitspieler heilt und wiederbelebt wird genauso mit Erfahrungs- und damit CERT-Punkten (siehe unten) zugeschüttet wie ein Ingenieur, der in einem ebensolchen Gefecht Fahrzeuge am Stück repariert. Eine weitere Möglichkeit für einen Ingenieur, viel Erfahrung zu bekommen ist, nach der Eroberung einer Anlage vor allem die Geschütztürme wieder zu reparieren. Oft hat man Glück und alle anderen ziehen weiter. Dann regnet es richtig Punkte, wenn man alles alleine wieder reparieren kann.
Dabei gilt im Kampf natürlich, daß man den Kopf unten behalten sollte, denn gerade diese beiden Klassen sind bevorzugte Ziele z.B. für feindliche Scharfschützen.

Ressourcen
Es gibt drei Arten von Ressourcen, nämlich Flugzeug-, Fahrzeug- und Infanterieressourcen. Von allen kann man höchstens je 750 haben. Verbraucht man sie, laden sie sich in einem bestimmten Zeittakt neu auf.

Erfahrungs- und CERT-Punkte
Für alle Aktionen, die man im Spiel macht, gibt es Erfahrungspunkte. Und für eine bestimmte Menge Erfahrungspunkte gibt es dann Cert-Punkte. Ansonsten sind die Erfahrungspunkte nur gut dafür, im Spielerrang aufzusteigen. Ein höherer Rang bringt nichts, außer neue Abzeichen, die man auf dem Charakter anzeigen lassen kann.
Wichtig sind die CERT-Punkte, denn für diese kann man einerseits die Fähigkeiten der Infanterieklassen, Flugzeuge und Fahrzeuge ausbauen, andererseits neue Waffen kaufen.

Bewegen auf der Karte
Aufgrund der großen Entfernungen in „Planetside 2“ empfiehlt es sich, nicht zu laufen, sondern sich entweder mit einem Fahrzeug zu bewegen (hier steht als erste Wahl das schnelle und „Flash“ zur Verfügung, welches zudem nur wenige 100 Fahrzeugpunkte braucht) oder durch Drücken der „Entf“ zu verlegen (man kann dann einen neuen Einstiegspunkt wählen).

Die Trainingswelt
Über das Weltkugel-Terminal kann man nicht nur die drei Kontinente, sondern auch den Trainingsbereich betreten. Im Trainingsbereich kann man alle Waffen, Fahr- und Flugzeuge ausprobieren. Auch um z.B. den Umgang mit einem Flugzeug zu lernen, ist dieser Bereich ideal. Es bestehen nämlich keine Limitierungen durch Ressourcen oder Respawn-Timer.

Ich würde jedem Neuling raten, sich erst einmal dort alle Fraktionen anzusehen, um sich dann endgültig für eine zu entscheiden.

Außerdem sollte man sich die Fahrzeugwaffen ansehen. Es kann immer mal vorkommen, daß man als Schütze an einer Sekundärwaffe in einem Fahrzeug landet. Dann sollte man wissen, was man da vor sich hat, damit man z.B. nicht sinnlos mit einem Anti-Flugzeug-MG auf Panzer schießt oder – anders herum – mit einer Anti-Panzer-Rakete auf Flugzeuge, die man damit nicht trifft, es sei denn ein dummer und blinder Pilot steht ruhig vor einem in der Luft.

Schild und Leben
Der „Lebensbalken“ ist in zwei Bereiche eingeteilt. Einmal den blauen Balken des persönlichen Schilds, der sich nach Beschuß nach einer Weile wieder auflädt und dann den grünen Balken des tatsächlichen Lebens. Ist der am Ende, ist man tot. Dieser Balken kann nur durch Tools, die man über CERTs erwerben kann und mitnehmen muß, aufgeladen werden. Allerdings lohnen sich diese Tools nur für den Sanitäter und die schwere Angriffseinheit,

Fair Play
Man kann in Planetside alles außer kosmetischen Dingen mit CERTs kaufen. Natürlich kann man auch echtes Geld ausgeben, indem man StationCash kauft und damit dann für Waffen zahlt.

Mit den Anfängerwaffen kann man durchaus etwas anfangen. So ist das anfängliche Scharfschützengewehr beim Neuen Konglomerat eines der besten im Spiel.

Ich würde daher raten, anfangs die Finger davon zu lassen, Waffen mit CERTs zu kaufen und lieber den Charakter damit aufwerten. Will man eine bestimmte Waffe haben, so bietet es sich eher an, Echtgeld dafür auszugeben. Die Preise sind angenehm niedrig. Muß man z.B. in „All Points Bulletin Reloaded“ für eine Waffe 60 – 70 € hinblättern, kostets sie in „Planetside 2“ um die 7 €. Da kann man wirklich nichts sagen, weil das Spiel ansonsten kostenlos ist und auch wirklich, aufgrund seiner Qualität, eine Unterstützung verdient.

Aber auch wenn man völlig darauf verzichtet, neue Waffen zu kaufen und neu im Spiel ist, kann man von Anfang an mitspielen. Niemand, der schon lange spielt, wird übermächtig. Oft ist gar nicht die Ausrüstung entscheidend, sondern wer den ersten Schuß hat, also den Gegner früher sieht. Spieler, die länger dabei sind, stechen nur durch Erfahrung und Können hervor, nicht durch bessere Ausrüstung, die ihnen einen gottgleichen Status verleiht.

Friendly Fire
Entgegen z.B. der „sicheren“ Server in Battlefield, kennt „Planetside 2“ freundliches Feuer. Man kann also, außer in der sicheren Zone um das Warpgate herum, Mitspieler der eigenen Fraktion töten. Das kommt sogar recht oft vor, allerdings habe ich es kaum erlebt, daß es absichtlich gemacht wird.
Als Neuling sollte man sich aber bewußt sein, daß es nicht die beste Möglichkeit ist, von einem Fahrzeug mitgenommen zu werden, sich ihm in den Weg zu stellen. Das ist vielmehr die beste Möglichkeit, überfahren zu werden.

Genauso sollte man nicht in die eigene Infanterie schießen, wenn sie im Nahkampf mit dem Gegner verbissen ist. Oder mit einem Flash unbedingt einen Panzer von der Straße drängen wollen.

Schießt man zu viel auf eigene Truppen, sperren sich übrigens die eigenen Waffen für eine bestimmte Zeit. Im übrigen bekommt man Feuer auf die eigenen Truppen optisch und akustisch gut angezeigt und jeder hat ja auch einen Schild, der sich regeneriert, wenn man nicht mit zu durchschlagskräftigen Waffen zugeschlagen hat.

Verhalten: Freundlich sein
Eigentlich müßte man es nicht extra erwähnen, aber ich tue es trotzdem mal, weil es leider nicht selbstverständlich ist.

Es ist eine Unsitten in Shootern, daß Spieler, um auf sich aufmerksam zu machen, freundliche Spieler anschießen.
Der Sanitäter, der Dich nicht heilt oder der Ingenieur, der Dir keine neue Munition vor die Füße legt, wird es auch nicht eher tun, wenn man ihm eine Salve in den Pelz jagt.

Ich habe es vor kurzem sogar erlebt, daß wir uns zu zweit zu einem wichtigen Punkt vorgearbeitet haben. Ich habe nur noch wenig Leben gehabt und mein „Mitspieler“ wollte Munition. Schießt er mich deswegen an und ich bin tot. Lange konnte er den Punkt dann alleine nicht halten. Er hat sich vielmals entschuldigt. Aber wenn man sich sowas gar nicht erst angewöhnt, ist es besser.

Über die Taste „V“ kann man ein Kontextmenü aufrufen, in dem man durch Tastendruck einfache Bitten, Befehle usw. abgeben kann. Darüber kann man sowohl um Munition als auch um Heilung bitten. Das ist der bessere Weg.
Ich ignoriere inzwischen bewußt Mitspieler, die hinter meinem Sunderer herrennen und statt über das Kontextmenü um Mitnahme zu bitten (was noch zusätzlich ein deutliches Lenkradsymbol über den Kopf legt) auf mein Fahrzeug schießen.

Natürlich hat die Medaille auch eine andere Seite. Wer Sanitäter oder Ingenieur ist, sollte versuchen, möglichst zu heilen bzw. zu reparieren oder Munition zur Verfügung zu stellen. Allerdings hilft es nichts, einen Ingenieur, der seine Bitten nach Munition ignoriert, dann trotzdem anzuschießen. Er könnte ja Minen oder C4 und gar keine Munition dabei haben.

Munition
Munition ist überhaupt so eine Sache. Furchtbar „gerne“ sieht man als Fahrzeuginhaber, wenn jemand zusteigt und anfängt, mit den Fahrzeugwaffen wild in der Gegend herum zu schießen. Es mag ja schön viel Krach und Spaß machen, aber es verbraucht Munition. Und die kann u.U. später mal sehr wichtig sein. Auch sollte man Fahrzeugwaffen, wenn man sie schon benutzt, auch nachladen.
Es „erfreut“ den Mitspieler sehr, der im Rettungssprung in einen Sunderer hastet, um die Fahrzeugwaffe gegen einen herannahenden Panzer oder ein Flugzeug zu bemannen und feststellt, daß gerade noch 2 Schuß im Magazin sind. Er muß dann, statt auf die Gefahr zu schießen, erstmal nachladen. Und bevor das beendet ist, kann schon alles vorbei sein.

Infanterie bekommt Nachschub für die Schußwaffen durch die Munitionspakte von Ingenieuren. Fahrzeuge laden an den mit einem Munitionssymbol gekennzeichneten Türmen in den eigenen Einrichtungen auf und Flugzeuge auf den Landeplattformen, die ebenfalls dieses Zeichen haben.

Granaten und andere Tools kann man nur an den Infanterie-Terminals aufladen, indem man den „neu ausrüsten“-Knopf klickt.

Fortsetzung folgt…

Veröffentlicht unter Planetside 2 | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Der (vor-)letzte der Mohikaner

Das MMORPG von Trion Worlds, Rift, wird nun auch free-to-play. Mit dieser Entwicklung war zu rechnen. Eher konnte man sich wundern, wie lange sich Rift im Abonnentenmarkt gehalten hat, war es doch sehr ähnlich zu „WoW“, nur mit neuerer Technik. Anderen Spielen, die auf das gleiche Pferd der „WoW“-Ähnlichkeit gesetzt haben, ist ein längerer Erfolg nicht gelungen.

Jetzt bleibt einzig und alleine noch „World of Warcraft“, das aber als Ausnahmeerscheinung mit anderen MMORPGs eigentlich nicht zu vergleichen ist.

Inzwischen stellt sich allerdings für die f2p-Spiele die gleiche Frage, die früher auch für die Abospiele galt: Kann ich meine Kunden halten und Geld verdienen?

Zwar hat der Spieler eines f2p-Spiels nicht den Druck hinter sich, monatliche Gebühren zahlen zu müssen und daher die Überlegung, ob das Abo sich noch lohnt. Aber auch f2p-Spiele müssen ja Geld verdienen und das verdienen sie nur an den Spielern, die auch spielen und somit bereit sind, Geld im Spiel auszugeben. Jetzt haben wir immer mehr Spiele, die auf diesen angeblich lukrativen Markt drängen und dadurch entsteht auf diesem Markt ein ebensolcher Druck der Anbieter untereinander, wie ihn auch der Abo-Markt hatte.

Die Frage stellt sich nur, wohin weichen die Anbieter aus, die diesem Druck nicht standhalten können? Da gibt es ja nichts mehr.

Trion ist übrigens in letzter Zeit in die Schlagzeilen geraten, weil der f2p Strategietitel „End of Nations“ nach der Beta nichts mehr von sich hören läßt. Möglicherweise hat man erkannt, daß f2p nicht immer das Allheilmittel ist und diesen Titel eingestampft.

Bleibt abzuwarten, wie sich „Rift“ gegen die neue Konkurrenz schlägt, in deren Haifischbecken es sich nun – wahrscheinlich notgedrungen – begeben hat.

Veröffentlicht unter MMO allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Lange Abwesenheit

Ich war jetzt lange inaktiv, jedenfalls was mein Blog angeht.

Gespielt habe ich in dieser Zeit weiter, aber nicht mehr so intensiv wie vorher, wenn man bei einem Casual überhaupt von Intensität reden kann. Es kamen viele Dinge, vor allem privater Art, dazu, die mich daran gehindert haben, meinem Hobby viel Zeit zu widmen.

Allerdings habe ich in dieser Zeit auch neue Grundlagen für mein Hobby gelegt, z.B. endlich meinen langen geheegten Plan umgesetzt und das Programm fraps erworben, mit dem ich mich aber auch vertraut machen muß.

So ganz untätig war ich aber auch nicht und habe u.a. an einem Guide für Planetside 2, den f2p Shooter von Sony gearbeitet.

Ich hoffe dann aber, irgendwann, nicht nur schriftlich zu berichten, sondern das ganze auch mit Videos auflockern zu können.

Schauen wir, was die Zukunft bringt.

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

Sind Raubkopierer wirklich schädlich?

Ich kaufe mir nur Originale. Sowohl von Spielen, als auch von Musik oder Filmen. Allerdings muß ich sagen, daß ich einerseits genug Geld habe und andererseits mein Konsum im Alter nachgelassen hat.

Als Jugendlicher sah das ganz anders aus. Beim C64 wußte ich gar nicht, daß man Spiele auch kaufen kann. Da wurde nur getauscht. Und Musik hat man eben aus dem Radio auf Kassette mitgeschnitten, was damals legal war und immer noch legal ist. Das das Überspielen von einer mitgeschnittenen Kassette auf die andere nicht legal war, hat damals wenig interessiert. Man hatte überhaupt keine Idee davon, etwas illegales zu tun.

Heute sieht die Sache anders aus. Heute weiß ich, was legal und was illegal ist und ich halte mich an die Gesetze. Allerdings wird mir als ehrlicher Kunde immer wieder erzählt, daß die Firmen meine Rechte einschränken müssen – besonders im PC-Spielebereich, weil es so viele Raubkopierer gibt. Und wenn man das nicht einschränkt, wird mir erzählt, gehen Firmen pleite, weil Kunden sich die Spiele als Raubkopien holen, statt sie zu kaufen.

Das konnte ich nie nachvollziehen, weil ich nicht glaubte, daß man die Zahl der Raubkopierer einfach als Kunden hochrechnen kann. Die Industrie macht es ja so: „Wir haben X Raubkopien von einem Titel. Wenn wir die Raubkopien unterbinden, haben wir diese X Raubkopierer als Kunden und verdienen entsprechend mehr.“
Meine Meinung dazu war schon immer, daß man das nicht so rechnen kann. Ich glaube einfach nicht, daß alle Raubkopierer sich den Titel dann kaufen würden. Sie kaufen ihn sich ja gerade nicht, sondern wollen kein Geld dafür ausgeben.

Jetzt kam eine Studie der Copenhagen Business School und der Ludwig-Maximilians-Universität in München zu dem Ergebnis, daß seit der Schließung des Filehosters Megaupload im Januar 2012 keineswegs höhere Einnahmen für die Filmindustrie entstanden sind, sondern für Produktionen mit geringerm Marketingbudget sogar gesunken sind.
Die Studie führt das auf den Effekt zurück, daß man über die „Raubkopierer“ mit geringer Zahlungsbereitschaft auch Konsumenten mit hoher Zahlungsbereitschaft erreiche. Quasi erzählt der „Raubkopierer“ einem Bekannten, wie gut etwas ist und der kauft es dann. Dieser Effekt fällt weg, wenn der Raubkopierer wegfällt.

Das ist durchaus logisch.
Und hier trifft es dann wieder auf meine Erfahrung. Ich gebe zwar Geld aus, aber ich schaue doch ganz genau hin, wofür. Das liegt gar nicht am Mangel an Geld, sondern eher daran, daß ich mich ärgere, wenn ich Geld für „Schrott“ ausgegeben habe. So sehe ich mir nicht jedes Spiel an, daß ich gerne mal ausprobiert hätte, sondern kaufe nur das, von dem ich sicher bin, daß es gut ist. Ich vermute, mir entgehen dadurch einige gute Titel. Ganz sicher entgehen aber der Industrie dadurch Einnahmen.

Das Märchen vom bösen Raubkopierer sollte die Industrie vielleicht einmal überdenken, wenn es ihr nicht nur dazu dienen soll, ehrliche Kunden mit immer neuen Schranken vor ihrem Spielspaß „zu bewahren“. Am Ende vergrault das nämlich mehr Kunden, als man ehemalige Raubkopierer als Kunden neu gewinnt.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare