Ich spiele zu wenig, ich spiele zu viel

Durch einen Blogeintrag von Nomadenseele bin ich auf einen Blogeintrag von Rote Rüben aufmerksam geworden. Sollte sich jeder, der mal WoW gespielt hat, ansehen. Blizzard ist wirklich gut darin, wunderschöne Landschaften für seine Spiele zu entwerfen.

Warum juckt es mich nicht in den Fingern, nach „WoW“ zurückzukehren?

Für mich ist die Antwort ganz einfach. Ich spiele zu wenig, um mich mit dem zufrieden zu geben, was „WoW“ Wenigspielern bietet. Und ich spiele zu viel, um das zu erreichen, was „WoW“ als Inhalte für Vielspieler hat. Damit sitze ich zielgenau zwischen den Stühlen.

Ich möchte in einem Spiel zumindest die Möglichkeit haben, etwas zu erreichen. Das bietet mir „WoW“ nur, wenn ich dafür einen bestimmten Zeitaufwand leiste. Einfach so in ein Event einsteigen oder ins PvP, wie es „Guild Wars 2“ seinen Spielern bietet, das gibt es bei „WoW“ nicht. Von daher gesehen ist „WoW“ ein Grinder der alten Schule, auch wenn das Spiel den Grind inzwischen weitgehend abmindert.

Aber ich habe genug Sachen in „WoW“ machen müssen, um an Ausrüstung zu kommen, um dann die Sachen machen zu können, die mir Spaß gemacht haben, um mir so etwas nie wieder antun zu wollen.

Das sehen viele Spieler anders. Sonst hätte WoW nicht so viele Abonnenten. Aber die haben entweder nicht meine Ansprüche oder sie spielen nicht zu wenig oder nicht zu viel.

So gesehen, wünsche ich allen WoWlern viel Spaß in Pandaria. Aber für mich heißt es weiter: Ruhe sanft, „World of Warcraft“.

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5 Antworten zu Ich spiele zu wenig, ich spiele zu viel

  1. nomadenseele schreibt:

    Ich möchte in einem Spiel zumindest die Möglichkeit haben, etwas zu erreichen. Das bietet mir “WoW” nur, wenn ich dafür einen bestimmten Zeitaufwand leiste. Einfach so in ein Event einsteigen oder ins PvP, wie es “Guild Wars 2″ seinen Spielern bietet, das gibt es bei “WoW” nicht. Von daher gesehen ist “WoW” ein Grinder der alten Schule, auch wenn das Spiel den Grind inzwischen weitgehend abmindert.

    Aber ich habe genug Sachen in “WoW” machen müssen, um an Ausrüstung zu kommen, um dann die Sachen machen zu können, die mir Spaß gemacht haben, um mir so etwas nie wieder antun zu wollen.

    Das ist auch mein Problem mit WoW und steht meiner Rückkehr massiv im Weg. Ich finde kaum Zeit ein Adventure zu spielen, wie soll ich da mit dem Zeitaufwand eines WoW klar kommen? Selbst wenn ich mir vornehme, nur zu leveln / Ruf zu farmen und dann den Account bis zum nächsten Patch ruhen zu lassen – irgendetwas gibt es immer zu tun. Und es macht auch kaum Spaß, in schlechter Ausrüstung Tages-Quests zu machen, mit einem Priester wahrscheinlich noch weniger als mit jeder anderen Klasse.

    Mein Bauch sagt mir ganz klar, dass Spiel ein für alle mal sein zu lassen, sei es wegen der Zeit, der Niveau der Community ect.

  2. jarlskor schreibt:

    Ich weiß, man hängt an seinen Charakteren. Aber hast Du schon mal daran gedacht, in ein anderes Spiel einzusteigen, daß nicht solche Anforderungen stellt?

    Ich hoffe z.B. in Guild Wars 2 jetzt etwas gefunden zu haben, was mich wieder jahrelang bindet, wie World of Warcraft das damals geschafft hat.

    • nomadenseele schreibt:

      Aber hast Du schon mal daran gedacht, in ein anderes Spiel einzusteigen, daß nicht solche Anforderungen stellt?

      Habe ich, weswegen ich mir beim letzten Steam Summer Sale Skyrim und Dragon Age geholt habe. Aber selbst die habe ich noch nicht installiert, weil mir die Zeit fehlt. Wenn ich zu Hause bin – was weniger der Fall ist, als meine Online-Aktivitäten vermuten lassen – habe ich Rezensions-Exemplare von Verlagen zu lesen.
      Ich habe mir jetzt jetzt vorgenommen, diesen Monat ein Adventure zu Ende zu spielen, weil am 25.9. eines rauskommt, welches ich unbedingt noch spielen möchte, bevor ich in WoW einsteige.

      Es ist nicht so, dass ich nicht WoW mag, sondern dieser gnadenlose Druck spätestens in den Inis, das letzte aus seinen Chars rauszuholen, verleidet mir das Spiel. Ich habe – als ich noch halbwegs gut gespielt habe – mir immer gesagt: Solange die Gruppe durchkommt, ist alles ok. Dieses Gepöbel und Gekicke habe ich immer abgelehnt, umso mehr, wenn es mich trifft.
      Und irgendwann will man eben mehr, als den xten Twink hochziehen. Und ich glaube nicht, dass ich wie andere Blogger glücklich wäre, wenn ich nach einem Jahr mal auf Max-Level angekommen wäre.

      Mein Bauch rät mir, das Spiel sein zu lassen, weil es mir in vielfältigster Form geschadet hat, mein Verstand auch, aber für mich war der Spaß des Lichkings so prägend, dass ich ihn gerne zurück hätte. Und die Landschaften in Pandaria sind doch wirklich hübsch.

  3. jarlskor schreibt:

    Na Skyrim ist doch was, was man ohne Druck von anderen spielen kann. Ich mag ja MMORPGs, weil da andere Spieler in der Welt rumlaufen. Aber ich mag genauso auch offline Spiele, weil man da in Ruhe entspannen kann.

    Ich hoffe, Du findet den Spaß in Mists of Pandaria wieder. Es sieht jedenfalls sehr gut aus.

  4. nomadenseele schreibt:

    Ich mag ja MMORPGs, weil da andere Spieler in der Welt rumlaufen.

    Andere Menschen bedeuten nichts als Lärm, Dreck und Ärger. Vor allem WoW-Spieler haben sich auf letzteres spezialisiert, ich habe noch nirgendwo eine so asoziale Brut erlebt wie dort und zwar quer durch die Bank.

    Da gibt mein neues Lieblingszitat:

    Mir wird da regelmäßig schlecht, mit was für Menschen ich die Erde teile. Aber genau das ist auch ein Trugschluss: Wenn man diese Leute nur im Internet verortet. Diese Typen, die da voll die Sau rauslassen, begegnen uns im echten Leben beim feinen Empfang, unter Vorgesetzten und Kollegen, in der Disco, in der Fußgängerzone. Ich muss die aber nicht in meinen Bekanntenkreis aufnehmen. Weder virtuell noch real. Denn das Internet ist keine Gegenwelt zur Realität, es IST Realität.
    Cronenburg

    Mal sehen, vor Oktober passiert bei mir nichts, weil ich erst das neue Sherlock-Holmes-Adventure durchspielen möchte. Ich stelle nur fest, dass es mir geistig, seelisch und körperlich besser ohne WoW geht.

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