Keine Jubelstürme

Zurück vom Wochenendkurztrip lese ich gerade die Übersicht über die Neuigkeiten der BlizzCon, die am letzten Wochenende stattfand.  Die Gamestar liefert eine schöne Zusammenfassung.

Wie erwartet, wird „Mists of Pandaria“ die nächste WoW-Erweiterung. Es gibt Pandaren als neue Rasse und den Mönch als neue Klasse. Beides jeweils für beide Fraktionen. Das Levelcap geht auf Stufe 90

Und dann noch „das Übliche“. Also Überarbeitungen von Klassen und Talentsystem usw.

Ja, es wird wieder eine schöne Welt und wenn man sich von Stufe 1-10 einen Pandaren anschaut, ohne ihn dann durch den ganzen alten Inhalt leveln zu müssen und von Stufe 85-90 Pandaria erforscht, ist das sicher interessant.

Trotzdem bleiben die Jubelstürme, selbst bei aktuellen „WoW“-Spielern, aus. Bei mir erst recht. „WoW“ ist für mich wirklich abgehakt.

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7 Antworten zu Keine Jubelstürme

  1. Nomadenseele schreibt:

    Bei deinem letzten Absatz musste ich an einen Kommentar denken, den ich 10 Minuten vorher las:

    Durch die Fanboybrille sieht man soetwas nicht. Allerdings finde ich es auch gut das Blizzard eine große Geimeinschaft von Spielern bindet. Nämlich die, für die der Umgangston in einem Spiel (insbesondere RPG) Wörter wie p0w3nd, n00b etc. beinhaltet.

    Die Zeit

    Vermutlich hat er recht – die Spieler werden von Addon zu Addon schrottiger, wenn ich daran denke, wie der Umgang in Classic war, kann man Depressionen kriegen. Insofern – nicht schlimm, wenn man das Spiel abgehakt hat.

  2. jarlskor schreibt:

    Ja, die Spielerschaft hat sich sicher geändert. Jedenfalls soweit ich das beurteilen kann, von Classic bis zum Ende des Lichkings.

    Und Blizzard stellt sich darauf ein, indem das Spiel nun andere Bedürfnisse befriedigt.

  3. Nomadenseele schreibt:

    Am schlimmsten war der Wechsel von Classic auf TBC. Classic war Spaß, spontane ZG-Raids und kaum eineer hat damals aufs DMGMeter gesehen. Und von einem auf den anderen Monat zählte nur noch DPS, DPS, Ehrgeiz, Vorrankommen ect. – wenn ich halbwegs vernünftig ticken würde, hätte ich damals aufgehört, weil es nicht mehr mein Spiel war.

    Es haben auch viele aufgehört, mit denen ich mich gut verstanden und die *falschen* Leute haben begeistert weitergespielt. Und das ist eine Spirale, die sich immer weiter fortsetzt (logisch, weil die Spielerschaft im Durchschnitt immer asozialer wird), mit jedem Addon hören meine Freunde auf und die Tage hat mein Lieblingsbärchen verkündet, mit 5.0 auch weg zu sein.

    Dann habe ich eigentlich niemanden mehr und es stellt sich die Frage, warum noch weiter machen – gerade Cata hat fast 99% meiner bestehenden Kontakte dazu gebracht aufzuhören.

  4. Pingback: Feststellung « WoW- Journal von Nomadenseele

  5. jarlskor schreibt:

    Die Welt um einen herum in einem Spiel, womit ich die weniger netten Mitspieler meine, kann einem egal sein, wenn man seine Gruppe hat, mit der man spielt. Nur wenn man immer mehr alte Freunde verliert und keine neuen mehr dazu kommen, weil einfach neuen Spielern schon so etwas wie normale Umgangsformen fehlen, ist das Ende absehbar. Da kann ein Spiel noch so gut sein.

  6. Nomadenseele schreibt:

    kann einem egal sein, wenn man seine Gruppe hat, mit der man spielt


    So einfach ist das nicht, spätestens, wenn man sich in Inis mit diesen Asozialen abgeben muss. Dass man keine anderen Spieler mehr kennenlernt, dafür hat Blizzard mit dem Finder-System – so toll es auch ist – gesorgt.

    Ich bin schon lange an dem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich es nötig habe ,mir diesen Umgangston anzutun. Und da sich das immer mehr fragen und entsprechend aufhören, werden Beschimpfungen niedrigster Art schon als normal empfunden – und die Spirale dreht sich weiter.

  7. jarlskor schreibt:

    Das meinte ich ja. Wenn man eine Gruppe hat, braucht man den Finder nicht. Nur wenn es dann weniger der alten Mitspieler werden und man keine neuen kennen lernt, dann ist es irgendwann aus mit der Gruppe.

    Ich finde es ja eine der größten Fehler von Blizzard, daß sie die soziale Komponente zu wenig beachten. Die hat WoW doch erst groß gemacht.

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