Was ändert sich, Spieler oder Spiel?

Ich habe mal wieder alte „WoW“-Blogs durchstöbert, in denen ich hin und wieder lese, um mich noch ein wenig über „WoW“ zu informieren.

Dabei fiel mit auf, daß viele der Schreiber ihre Blogs eingestellt oder aber mit WoW aufgehört haben oder mit dem Gedanken spielen, z.b. Nomadenseele. Die Gründe sind so unterschiedlich, wie es Menschen auch sind.

Allerdings gibt es etwas, was ich wiedererkannt habe und was sich wie ein roter Faden durchzieht.  Nimbert faßt es gut zusammen:

Ich bin es müde geworden ständig hinter neuer Ausrüstung, der perfekten Skillung oder der optimalen Spielweise her zu jagen. Ich möchte von einem Spiel in Zukunft einfach nur noch gut unterhalten werden. Eine tolle Geschichte erleben, ohne täglich die selben Dinge tun zum müssen. Nicht zig mal die selbe Quest machen oder Boss xy jede Woche umhauen in der Hoffnung auf ein bestimmtes Ausrüstungsteil.

Das war das, was ich damals auch empfunden habe.

Wenn man zurück schaut, fragt man sich, wieso man das so lange mitgemacht hat. War das Spiel anders oder hat man sich im Laufe der Zeit als Spieler geändert?

Ich vermute, etwas von beidem, aber die hauptsächliche Änderung dürfte bei uns Spielern liegen. Wir entwickeln uns weiter, unser Leben entwickelt sich weiter. Irgendwann erkennen wir, daß uns das Spiel zum Hamster im Tretrad macht und wir wollen nicht mehr.

Dafür kommen… nein… wachsen neue Spieler nach, die diese Erkenntnis erst einmal erlangen müssen. Aber die „Erste Generation von WoW“, die, die Jahre in dem Spiel verbracht haben, hört langsam auf. Ob das in meiner alten Gilde ist, im Freundeskreis oder bei den alten Bloggern. Überall macht sich diese Abwanderung bemerkbar. Man braucht sich nur die Kommentare unter dem Beitrag von Nimbert anschauen.

WoW wird daran nicht sterben. Aber es wird sich weiter ändern.

Ich hoffe, ich finde irgendwann wieder ein Spiel, in dem die Community so genial ist wie die, die es am Anfang von „WoW“ gab.

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14 Antworten zu Was ändert sich, Spieler oder Spiel?

  1. nomadenseele schreibt:

    Ich habe in den letzten Wochen nur das Notwendigste gemacht (stupide Tages-Qs / Inis), was mich 20 Stunden in der Woche kostete. Das ist ein Teilzeitjob!

    Und das dafür, dass ich Rüssi bekomme, die in den nächsten Semesterferien wieder hoffnungslos veraltet ist. Nimbert hat WoWs Problem (oder zumindest meins mit dem Spiel) perfekt auf den Punkt gebracht. Das Spiel ist für jemanden für mich, der durchaus einen gewissen Anspruch an sich selbst hat, einfach nur noch 3 Monate im Jahr (Ferien) machbar. Und irgendwann gibt man wohl ganz auf.

  2. Pingback: Surftipp: Was ändert sich, Spieler oder Spiel? « WoW- Journal von Nomadenseele

  3. nomadenseele schreibt:

    Korrektur

    einfach nur noch 3 Monate im Jahr (Ferien) – nicht -machbar.

  4. jarlskor schreibt:

    Das war ja auch eines meiner Probleme mit WoW. Es wurde alles leicht erreichbar, man mußte nur eine Menge Zeit aufwenden (heroische Instanzen farmen). Und bevor man die Ausrüstung zusammen hatte, kam schon wieder die nächste.

  5. nomadenseele schreibt:

    Ich denke du spielst auf den Lichking an, aber zu der Zeit habe ich es noch nicht als so schlimm empfunden. Im Gegenteil, rückblickend hatte ich richtig Spaß – man ging in Inis, ansonsten habe ich Noma für 80k Gold im AH ausgestattet. Dies ist in Cata nicht mehr möglich, weil schon ein Item 30k kostet.

    Ausserdem empfinde ich Cata nur als Zwang – damals war es auch die Regel, dass man in Dala war, aber Sturmwind empfinde ich als Zwangsbeglückung wie so vieles mehr.

    Ich setzte meine letzte Hoffnung in WoW darauf, dass das Panadaren – Addon vom Lichking-Team gemacht wird. Cata fühlt sich andauernd so an, als müsse man Dinge machen, die man nicht machen möchte.

  6. nomadenseele schreibt:

    Nachtrag:

    Wobei meine Lebenssituation so verändert hat – und da sind wir wieder bei deinem Artikel – dass ich diese Zeit wohl auch im schönsten Addon aufbringen möchte: Pferd gekauft, einige Sportarten, die mir sehr gefallen ausprobiert bzw. dort eingestiegen und das Studium will ich auch ernsthafter als bis jetzt verfolgen.

    Der Tod von WoW wird langfristig sien, dass Babies geboren werden, die Leute anfangen zu arbeiten bzw. einfach für das Spielkonzept keine Zeit mehr haben.

  7. nomadenseele schreibt:

    Sry, mir fällt immer im Nachhinein so viel ein 😦 .

    Ich denke, diejenigen, die heute noch spielen, sind zum großen Teil (in meiner Umgebung) die Leute, die keine Alternative haben: Schwer krank, unregelmäßige / lange Arbeitszeiten, die ein anderes Hobby nicht zulassen, zu wenig Geld, um sich Offline-Spiele leisten zu können oder einfach ideenlos:

    A: Ich bin (für meine Verhältnisse) mit dem Addon durch?
    Ich: Warum gehst du dann ständig in Inis?
    A:: Ich weiß nicht, was ich sons tun soll, mir ist langweilig.

    Und ich lese häufig im /2, dass die Leute nur mangels Alternative online sind und selbst da nichts mit sich anzufangen wissen. Aus dieser Klientel wird sich Blizzard zum großen Teil ernähren.

  8. jarlskor schreibt:

    Ich habe ja nur noch den Lichking kennen gelernt. Zu Cata-Zeiten war ich ja schon fast ein Jahr weg vom Spiel.

    Das WoW „alte“ Spieler verliert, ist doch ganz normal. Genauso wie man mit 15 nicht mehr im Sandkasten sitzt, obwohl man das mit 6 noch total toll fand, ändern sich für viele eben die Prioritäten. Ich kenne aber auch noch einige, für die sich nichts ändert. Denen scheint WoW noch immer Spaß zu machen.

    Es ist eben individuell verschieden. WoW wird nicht schnell sterben, weil immer noch ein paar Spieler „nachwachsen“. Es ist ganz normal, daß die Spielerzahlen langsam sinken. Das Spiel ist halt auch schon alt und das sieht man ihm an.

  9. nomadenseele schreibt:

    . Ich kenne aber auch noch einige, für die sich nichts ändert. Denen scheint WoW noch immer Spaß zu machen.

    – Das sind zum Großteil diejenigen, die vor lauter Spielen kein alternatives Hobby entwickelt haben. Aber das ist deren Problem und nicht meins. Ich kenne auch Leute, denen macht das Spiel gerade wegen des Stumpfsinns Spaß, aber das sind oft die, die aus lauter WoW jedes andere Hobby an die Seite gedrängt haben.

  10. Aies schreibt:

    Ich sehe es ähnlich, wir Spieler haben uns wohl mehr verändert als das Spiel, grade wir „alten“ Spieler haben, wie hier bereits geschrieben, andere Lebenssituationen als noch für 5, 6 Jahren, z.B. Familien gegründet. Da kommt uns Blizzard sogar entgegen, Dinge im Spiel einfacher zu erreichen als früher, da wir weniger Zeit zum spielen haben. Von nicht wenigen als „casualisierung“ verschrien. Herausforderung habe ich im Alltag schon genug, ingame möchte ich gut unterhalten werden, auch mal was erreichen/ sehen und die fantastischen Geschichten, welche die Spielwelt Azeroth zweifelsohne bietet, genießen können. Und genau das bietet mir ein WoW.

    Ich verbringe etwa 10 Stunden in der Woche mit WoW, darunter nicht wenige mit Bloggen, da kann ich nicht so viel erreichen wie ich es mir wünschen würde. Aus Zeitgründen kann ich daher auch andere interessante Spiele (Adventures, Solo-RPG) gar nicht spielen. 10 Stunden/ Woche sind aber für ein Hobby auch nicht unbedingt wenig, viel mehr als 10 Stunden investiert ein Fußballer, der seinen Sport halbwegs ernst betreibt, auch nicht…

    …allerdings – und das mag jetzt komisch klingen – ist die geringe Spielzeit sicher auch ein Hauptgrund, warum ich nach beinahe 6 Jahren noch sehr viel Spaß an WoW habe, es ist eben was anderes, nur ein – zweimal die Woche Feuerlande-Dailies zu machen als jeden Tag. WoW ist für mich daher noch lange nicht ausgelutscht aus diesem Grund, auch wenn ich gerne öfter einloggen würde als ich es zeitlich kann. Andere Sachen (RL, Familie, Freunde, Haus+Garten) sind eben wichtiger, WoW nur ein Spiel.

    — Allerdings gibt es etwas, was ich wiedererkannt habe und was sich wie ein roter Faden durchzieht. Nimbert faßt es gut zusammen

    Was der Nimbert schreibt, ist sicherlich ein Hauptgrund für die meisten Spieler, die aufhören wollen/ aufgehört haben. WoW treibt bewusst das Konkurrenzdenken der Spieler an, die das Spiel sogar als Wettkampf sehen und eingetrichtert bekommen „Immer vorne mit dabei sein zu müssen, sonst verpasst man ja was“ – ich war schon immer gegen diese Denkweise, die Hatz nach Ausrüstung und Epics lassen eben auch den Egoismus der Spieler durchkommen und das System mit den heroischen Inis farmen entziehe ich mir so weit wie möglich, eben mit der Konsequenz, nicht „oben“ (oder gar im Mittelfeld) mit dabei zu sein. Das ist einfach nicht meine Spielauffassung. Mir aber auch egal solange ich Spaß habe und gut unterhalten werde, brauche ich kein aktuelles T-Set und spiele mein eigenes Tempo, unproduktiv ja und langsam auch aber ohne Druck von „außen“. Im Grunde spiele ich WoW wie ein Solospiel, was sicher nicht Sinn eines MMO ist, aber meiner aktuellen Spielweise nahe liegt. Ist halt schlecht in einer Gruppe zu sein und Q-Texte lesen zu wollen. „Meine“ Community (um nicht Gildenersatz zu schreiben) finde ich in Blogs und Foren. Dennoch war für mich die schönste Zeit 2005 als ich mit WoW angefangen habe und mein erstes Spieljahr bis Stufe 60 als Gildenmember/ Gildenmeister, weil wir damals alle eine ähnliche Vorstellung hatten und eben eine Einheit mit den menschlichen Vor – und Nachteilen, die jeder eben besitzt. Aber auch diese Zeit war doch auf ihre Art stressig und emotional wie überall, wo man mit Menschen zusammen ist. Missen möchte ich diese Zeit aber ganz sicher nicht. Und wenn ich heute keine Tages-Q mache um „voran“ zu kommen, sondern graue Quests in Nordend spielen will, tue ich das halt. Belohnung sind dann eben keine Ausrüstung, EP, Ruf oder Gold… na und? …sondern die Geschichte da hinter, für mich aber auch oft genug Belohnung. Daher macht das Blizzard mit den Feuerlanden eigentlich ganz gut, nicht nur stupides Abzeichen via Dailies farmen, um sich Ausrüstung kaufen zu können, die sowieso bald veraltet ist, sondern auch um neue Handlungen der Story freizuschalten. Soll aber auch nicht heißen, dass ich mich nicht über ein neues Ausrüstungsstück freue. Das aber ist letztlich jeden Spieler selbst zu überlassen, ich schrieb mal „ob Nerd oder Noob“ ist doch egal…

    — Ich setzte meine letzte Hoffnung in WoW darauf, dass das Pandaren – Addon vom Lichking-Team gemacht wird. Cata fühlt sich andauernd so an, als müsse man Dinge machen, die man nicht machen möchte.

    Ich sehe es zwar nicht ganz so, aber selbst Blizzard hat zugegeben das sie z.B. uns Spieler zu sehr nach SW/ OG „gezwungen“ haben. Wobei Zwänge ja überall bestehen. Ich „muss“ ja auch über Autobahn fahren um schneller zur Arbeit zu kommen, ich „muss“ zum Training gehen wenn ich im Punktspiel eingesetzt werden will… Manches muss man vielleicht hinnehmen, das meiste kann man jedoch umgehen und so machen wie man selber auch möchte. So ist zwar SW meine virtuelle Heimatstadt, für andere Spieler, die z.B. in und um Darnassus groß (= gelevelt) geworden sind, stelle ich es mir allerdings schon sehr blöd vor, die fühlen sich dann wahrscheinlich in „ihrer“ Stadt am wohlsten müssen dann aber nach SW/ OG. Mir gefällt Cata eigentlich ganz gut aber ich begrenze WoW auch nicht allein auf eine Erweiterung, sondern sehe es als „Ganzes“, dazu gehören eben auch unterstufige Gebiete, Nordend oder die Romane.

    Auf „Mists of Pandaria“ freue ich mich auch und hoffe das es tatsächlich die nächste Erweiterung wird. Ich hoffe wiederum nur, dass sich Blizzard etwas mehr Mut nimmt und nicht nur mehr vom „alten“ bringt, sondern auch mal neue Spielelemente. Ich verstehe auch die fantasielosen Spieler nicht, die einfach schreiben „Ein ganzer Kontinent mit Pandaren? Das ist mir viel zu langweilig…“ ich denke daher, falls Pandaria kommt dann sicher auch abwechselungsreicher zusammen mit dem Smaragdgrünen Traum und/ oder Kul Tiras. Ich weiß noch wie langweilig und eintönig die Scherbenwelt zum Ende der BC-Zeit geworden ist, diesen Fehler macht Blizz sicher nicht noch mal. Spätestens in einen Monat zur Blizzcon werden wir erfahren, was uns die 4. Erweiterung bringen wird.

    — Und ich lese häufig im /2, dass die Leute nur mangels Alternative online sind und selbst da nichts mit sich anzufangen wissen. Aus dieser Klientel wird sich Blizzard zum großen Teil ernähren.

    Das habe ich auch beobachtet, zwar nicht ingame aber in Beiträgen der bekannten Foren. Diese Spieler sind es dann auch, die immer wieder damit „drohen“, sofort den Acc zu kündigen wenn Spiel XY erscheint. Klar, Star Wars:TOR, Guild Wars 2 und Secret World werden bestimmt tolle MMOs mit interessanten Spielelementen/ Features, die ich auch ausprobieren möchte (zumindest GW2), aber ob diese Spiele dann auch die Spieler glücklich machen werden und das „Feeling“ von WoW zu Classic, wie es ja überall zurück gewünscht wird, suchen und finden wollen?
    Ich bezahle ja auch brav jeden Monat mein Abo, trotz meiner geringen Spielzeit. Sozusagen subventioniere ich die Raids der Vielspieler. Aber ich verstehe es auch nicht warum man sich dann auch einloggen „muss“, um in den Hauptstädten zu lungern und dummes Zeug im Chat zu schreiben, weil man ja sonst (angeblich) nichts mehr zu tun hat? Gibt es nichts anderes sinnvolles als vorm Rechner zu sitzen? Letztendlich ist ein MMO auch immer eine Bühne für Selbstdarsteller, die ingame ein anderes Bild von sich vermittelt (wollen) als sie im RL tatsächlich wieder spiegeln (können)…

    Grüße Aies

  11. jarlskor schreibt:

    Das das alte Gefühl zurück kommt, hofft man immer. Aber es wird sich nicht wieder einstellen.

    Bei einer so geringen Spielzeit, wie Du sie hast, verstehe ich, daß man in dem Spiel noch Spaß findet, wenn man auch gar nicht versucht, vorne mit zu spielen.

  12. nomadenseele schreibt:

    …allerdings – und das mag jetzt komisch klingen – ist die geringe Spielzeit sicher auch ein Hauptgrund, warum ich nach beinahe 6 Jahren noch sehr viel Spaß an WoW habe, es ist eben was anderes, nur ein – zweimal die Woche Feuerlande-Dailies zu machen als jeden Tag.

    ….

    Mir aber auch egal solange ich Spaß habe und gut unterhalten werde, brauche ich kein aktuelles T-Set und spiele mein eigenes Tempo, unproduktiv ja und langsam auch aber ohne Druck von „außen“

    Tue dir einen Gefallen und erhalte dir diese Spielauffassung. Ich bin zwar oft irritiert, was du alles noch vor dir hast, wenn ich deinen Blog lese, aber andererseits – was vergibst du dir?
    Ich wünschte, ich könnte so spielen wie du, aber ich habe so massiven Druck von Dritten, dass es keinen Spaß macht ( und eigentlich nie gemacht hat). Das ist sicherlich eine sehr spezielle Situation, ich welcher ich bin, aber mir hat WoW nur Spaß gemacht, solange ich spielen konnte wie du: Nach Lust und Laune, ohne Anhang. Leider war dies mit TBC vorbei und seitdem habe ich derartige Beziehungsprobleme in WoW, dass mir das ganze Spiel verleidet wurde (und wenn ich rebellierte, endete das immer in massiven Knatsch), was auf andere Weise unbefriedigend war.
    Deswegen: Behalte dir deinen Spaß und deine Unabhängigkeit – erst, wenn du sie verloren hast, wirst du wissen, was du hattest.

    Das das alte Gefühl zurück kommt, hofft man immer. Aber es wird sich nicht wieder einstellen.

    Ich werde nie vergessen, wie ich in Darnassus an der Bank stand und nicht fassen konnte, dass es da draussen noch eine Welt gibt *grins* Aber schön wars.

  13. Aies schreibt:

    —Tue dir einen Gefallen und erhalte dir diese Spielauffassung. Ich bin zwar oft irritiert, was du alles noch vor dir hast, wenn ich deinen Blog lese, aber andererseits – was vergibst du dir?

    Oh ja es ist noch viel, vor zwei Tagen habe ich z.B. die ganzen alten (Gruppen-)Questreihen im Schattenmondtal (nicht Schattenhochland) beendet, und es war wirklich unterhaltsam, die Geschichten zu folgen, wenn auch null Herausforderung. Wie gesagt, würde ich mehr spielen wenn es mein RL bieten könnte. Ja ich versuche mir meine Spielauffassung – meine wie gesagt, die ich beileibe nicht für die einzig Richtige halte – zu erhalten, dennoch:

    —Ich wünschte, ich könnte so spielen wie du, aber ich habe so massiven Druck von Dritten, dass es keinen Spaß macht

    kann ich diese Aussage auch gut nachvollziehen, als Gildenmeister Classic bis BC habe ich auch einen massiven Druck gespürt und jeder zählte auf mich und für andere Spieler war es doch sehr bequem, sich auf mich zu verlassen und das war unmöglich, es allem Recht zu machen. Das war schwer, dennoch spannend und hat auch einen gewissen Spaß gemacht, dennoch war ich froh wo das vorbei war. Überall wo man mit Menschen zu tun hat gibt es einen gewissen „Druck“ oder besser gesagt soziale Missstände bzw. kann es sie geben, wobei jeder Mensch doch sehr komplex in seiner Denkweise ist. Heute kann ich auch einige Dinge nicht mehr verstehen, die ich in der Vergangenheit für „richtig“ gehalten habe…

    Schade das du keinen Spaß mehr hast an WoW! Adventures z.B. sind aber auch toll, mag ich auch gerne. Ich spiele WoW heute eigentlich wie ein Solospiel, was auch schade ist, aber ich kann halt selbst bestimmen was ich heute mache und das ist manchmal viel mehr wert als alles andere…
    …das schönste und wichtigste an einem MMO sind für mich die Story und die Entwicklung der Spielwelt und des Charakters – das kann mir eben kein Single-RPG bieten.

    —Bei einer so geringen Spielzeit, wie Du sie hast, verstehe ich, daß man in dem Spiel noch Spaß findet, wenn man auch gar nicht versucht, vorne mit zu spielen.

    Mhhh wie geschrieben finde ich es für ein Hobby nicht unbedingt wenig?

    Grüße Aies

  14. nomadenseele schreibt:

    als Gildenmeister Classic bis BC habe ich auch einen massiven Druck gespürt und jeder zählte auf mich und für andere Spieler war es doch sehr bequem, sich auf mich zu verlassen und das war unmöglich, es allem Recht zu machen.

    Die Phase habe ich auch durchgemacht – ich sollte als GM springen und hüpfen, Low Level-Inis durchheilen (ich war in Classic Holy), aber selbst Hilfe habe ich gildenintern (wie später auch in anderen Gilden nie bekommen). Tja, und so begann ich mich meinem Spielpartner anzunähern, der auch eigentlich ein sehr netter, freundlicher und hilfsbereiter Mensch ist – nur stimmt bei uns die eigentliche Spielchemie immer weniger, was mich überfordert und ihn wahrscheinlich auch.

    Schade das du keinen Spaß mehr hast an WoW!

    Cata gefällt vielen nicht, da bin ich sicherlich nicht alleine. Ich setzte meine Hoffnung darauf, dass das Lichking-Team mit dem Pandaren-Addon noch mal einen Knaller rausbringt. Ich gebe hier mal offen zu, dass ich seit Tagen am überlegen bin, wie ich den Account doch noch weiterlaufen lassen kann, aber gleichzeitig studieren kann und meinem Spielpartner aus dem Weg gehen kann. Vielleicht *Mini-Projekte* wie die die Koch- / Angelquests oder ob Kieselchen sich verlaufen hat – ich weiß es noch nicht. Was WoW und meine Zukunft in dem Spiel angehen, kann ich keine Vorhersage treffen, entscheidend wird wohl der laufende Monat.

    Ich spiele WoW heute eigentlich wie ein Solospiel, was auch schade ist, aber ich kann halt selbst bestimmen was ich heute mache und das ist manchmal viel mehr wert als alles andere…

    Würde ich auch sehr gerne, auch wenn wir oft eine Menge Spaß am Telefon haben. Ich gehe noch nicht mal mehr gerne Inis, weil ich dann nicht einfach mittendrin aussteigen.

    Bei einer so geringen Spielzeit, wie Du sie hast, verstehe ich, daß man in dem Spiel noch Spaß findet, wenn man auch gar nicht versucht, vorne mit zu spielen.

    Mhhh wie geschrieben finde ich es für ein Hobby nicht unbedingt wenig?

    Das ist wieder mein typisches *think big* *lach*. 10 Stunden das mache ich alleine als Zusatzsport neben dem Reiten, deswegen kommt es mir so extrem wenig vor. Wobei – selbst wenn man zwei Stunden spielt und hat Spaß, ist es auch ok.

    Adventures z.B. sind aber auch toll, mag ich auch gerne.

    Ist nur doof bei denen, wenn man nicht dran bleibt. Ich wurschtel aus Wetter- und Zeitgründen schon zwei Monate an *The Lost Crown* rum, wenn ich das Spiel nicht schon kennen würde, hätte ich schon längst den Faden verloren.

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