Spaß haben, Frust vermeiden, so kann es gehen

„APB Reloaded“ stellt sich immer noch als Spiel mit durchwachsenem Spielspaß dar. Als Spieler möchte man aber trotzdem den besten Spielspaß rausholen. Wie soll man das machen?
Ich stelle im Folgenden ein paar Tipps vor, mit denen es bei mir ganz gut geht. Diese Tipps sind auf Gelegenheitsspieler gemünzt und nicht auf solche, die im Spiel etwas Großes „erreichen“ wollen.

1. Distrikt bewußt wählen

„APB Reloaded“ wird auf Servern zu je 100 Spielern Maximum gespielt. Diese nennen sich Distrikte. Man kann zunächst den Distrikt nehmen, den das Spiel einem zuweist, wenn man einfach nur auf „Waterfront“ oder „Financial“ klickt. Dann sollte man aber schauen, wieviele Spieler in dem Distrikt sind. Das sieht man, indem man die Karte aufruft. Oben rechts ist die Anzahl der „Enforcer“ und „Criminals“ angegeben.
Die Zahl der eigenen Fraktion ist nicht so wichtig. Bei der anderen Fraktion sollten es aber mindestens 30 Spieler sein. Fällt die Zahl darunter, sollte man über einen Distriktwechsel nachdenken.

2. Besseren Spielern und Cheatern ausweichen

Und da kommen wir schon zum zweiten Punkt. Hat man im Distrikt einige Missionen durchgeführt, kennt man ungefähr die Gegner, die man erhält. Sind Spieler dabei, die ungewöhnlich gut treffen oder immer wissen, um welche Ecke man kommt (Vermutung: Aimbot-Nutzer bzw. Wallhacker), sollte man den Distrikt wechseln.
Gleiches gilt, wenn man auf eingespielte Clangruppen mit guter Wertung trifft. Auch hier hilft der Distriktwechsel, den Frust zu vermeiden.

Übersicht über die Bedrohungsstufen in APB ReloadedNatürlich sollte man ein Grundverständnis und -können aufweisen, aber Siegesserien sind keine Zauberei, wenn man nicht auf überstarke Gegner trifft. Bis ich das begriffen habe, hat es bei mir auch einige Zeit gedauert. Ich war schon am verzweifeln und dachte, ich bin total mies, weil meine Bedrohungsstufe (die für das Matchmaking) in den Keller ging. Aber es lag nur daran, daß wir eben immer wieder auf eine Clangruppe gestoßen sind, gegen die wir keine Chance hatten.

Also, wechselt den Distrikt, wenn die Gegner euch zu stark sind (hohe Silber- bzw. Goldbedrohungsstufe). Meine Erfahrung ist, daß man gegen Gruppen mit Spielern ab der silbernen Pistole bzw. dem ersten Silberstern als „Random“ keine Chancen hat.

3. Gruppen sind nicht immer gut

Auch wenn man gerne in einer Gruppe spielt, sollte man sich nur den Gruppen anschließen, in denen auch gute Spieler sind. Nichts nervt mehr, als „Teamkollegen“, die auf eigene Mitspieler schießen, nicht versuchen, die Missionen zu erfüllen oder gar nicht wissen, wie man sie erfüllt.

Ein paar Beispiele:
Eine Razzia wird durchgeführt, aber was dabei runterfällt, wird liegen gelassen. Oder man hat als Scharfschütze alle Gegner ausgeschaltet, aber die Teammitglieder nutzen die Zeit nicht, den Missionsgegenstand abzugeben oder das Ziel einzunehmen.
Immer wieder erfreuen mich auch die „Schätzchen“, die einem das eigene Auto vor der Nase „entführen“, um zum nächsten Missionsziel zu brausen, während man selber mit dem schweren Missionsgegenstand stehen bleibt, den man gerade ins Auto laden wollte, um ihn dort hinzubringen und abzugeben. Oder die, die einem die Fahrerposition wegnehmen, weil sie meinen, so ein „cooles“ Auto auch mal fahren zu müssen, es aber gar nicht können. Die schrotten einem entweder das gute Stück oder man kommt nach dem Gegner am nächsten Missionspunkt an, weil die „Schätzchen“ mit dem schnellen Auto an jeder Ecke hängen bleiben.

Ich bin dazu über gegangen, nur noch mit Leuten in den Gruppe zu spielen, die ich kenne. Ansonsten spiele ich lieber alleine. Das hat den Vorteil, daß man oft guten Gruppen zugeteilt wird, die als Verstärkung einen vierten Mann brauchen. So habe ich ruck-zuck an einem Abend meine Bedrohung, die durch das Gruppenspiel abgesackt war, kräftig steigern können. Zwar bringt das spielerisch nichts, es sieht aber gut aus. Und es macht natürlich Spaß, statt mit einer Random-Gruppe hin und wieder mal zu gewinnen bzw. gar nicht, eine Siegesserie von 5, 7 oder 10 Missionen in Folge hinzulegen.

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