$ 60 für eine Waffe

APB ist nun in der Open Beta. Und es scheint beliebt zu sein. Heute Abend traf ich beim Einloggen auf eine Warteschlange von über 20 Minuten. Ich habe mir das dann nicht angetan, sondern „Battlefield Bad Company 2“ angeworfen.

Außerdem wurde die erste Waffe in „APB Reloaded“ bekannt gegeben, die man dauerhaft, also nicht nur für 30 Tage, erwerben kann. Allerdings ist der Preis für diese Lifetime-Waffe, die Joker SR315 Carbine, mehr als gesalzen. 3.999 G1-Punkte mit Prämium-Abo, 4.999 G1-Punkte für alle anderen. Das sind ungefähr $ 60.

Um die Relationen aufzuzeigen. Ungefähr dafür bekommt man demnächst auch das neue Battlefield 3, mit erstklassiger Grafik, zerstörbarer Umgebung und der Möglichkeit, dort das ganze Waffenarsenal kostenlos freizuspielen usw..
Also wieso sollte man so viel Geld für eine Waffe in „APB Reloaded“ ausgeben?

Vielleicht klappt das Geschäftsprinzip von GamersFirst. Aber ich finde es insgesamt unverschämt und es macht zumindest mir wenig Lust auf Mikrotransaktionen, durch die sich das Spiel ja finanzieren soll.

Insgesamt ist das Spiel seit der Closed Beta besser geworden. Das Matchmaking funktioniert jetzt gut. Das liegt natürlich auch an der größeren Spielerzahl. Ich spiele im Moment mit der Waffe, die man als Anfänger bekommt, ohne mir eine andere zu kaufen und habe fast nur gleichwertige Gegner getroffen.
Das liegt einerseits daran, daß scheinbar viele Spieler ebenso nur mit diesen Anfängerwaffen spielen, andererseits Spieler mit besseren Waffen schlecht spielen. Ich hatte z.B. einen mit einer Schrotflinte, der sich aber so dumm anstellte, daß ich leichtes Spiel hatte. Er hat die Vorteile seiner Waffe nicht genutzt. Ein andermal mußte ich gegen zwei andere Spieler antreten, konnte zwar Verstärkung anfordern, aber es fand sich niemand. Aber auch diese beiden haben sich so dumm angestellt, daß ich meine Mission abschließen konnte.

Was sich gegenüber dem originalen APB geändert hat, ist der Bedrohungsaufstieg. Ich habe das Gefühl, daß man durch verlorene Missionen kaum an Bedrohung verliert, wie das früher war. Ich bin jedenfalls immer weiter aufgestiegen.

Insgesamt macht „APB Reloaded“ nun doch Spaß. Wenn GamersFirst nun noch ein Geschäftsprinzip bietet, daß nicht auf das schnelle Geld angelegt ist, sondern darauf, die Spieler sanft an das Spiel zu binden, statt ihnen mit dem Holzhammer das Geld aus den Taschen ziehen zu wollen, könnte das Spiel doch noch etwas für mich werden.
Kommt das nicht, macht es auch nichts. Dann sammle ich noch Geld, um mir ein dickes Auto zu kaufen und fahre damit dann einfach hin und wieder durch San Paro. Das macht zumindest Spaß.

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