Die Klassen in Guild Wars 2 – ein kleiner Überblick

In „Guild Wars 2“ sind nun alle Klassen, bis auf die letzte, bekannt. Diese letzte soll etwas Mesmer-ähnliches werden.

Zeit, um ein kleines Fazit zu ziehen.

Erstmal etwas grundsätzliches. Vor dem Release und bevor man die Klassen nicht selber probiert hat, sind Aussagen zwar immer ein bißchen Gestocher in der Luft, aber ich denke, eines kann ich schon jetzt sagen. Die Klassen in GW2 haben alle Nahkampf und Fernkampffähigkeiten. Das ist anders als in allen MMOs, die ich bisher kenne. Dort wurden Klassen immer auf die Rolle als Nahkämpfer oder Fernkämpfer festgelegt. GW2 tut dies nicht. Endlich, wie ich sagen muß. Zwar haben andere MMOs den Nahkampfklassen auch schon mal die eine oder andere schwache Fernkampffähigkeit spendiert, aber das war es dann auch. Große Flexibilität gab es nicht und der Lohn war dann, daß die Nahkämpfer oft den Fernkämpfern im offenen PvP weit unterlegen waren. ArenaNet umschifft diese Klippe scheinbar geschickt.

Aber nun zu den einzelnen Klassen.

Wir haben in GW2 den Krieger, den Elementarmagier, den Nekromanten und den Waldläufer. Diese Klassennamen gab es auch schon im ersten Teil. Auch wenn diese Klassen sich nun anders spielen, weil GW2 eben anders ist als GW, bieten sie nicht viel Neues. Einige mögen mir jetzt widersprechen – und möglicherweise zu Recht – aber diese Klassen sind doch eher MMO-typisch.

Dann haben wir den Dieb, der trotz des anderen Namens große Ähnlichkeit mit der Assassine-Klasse aus dem ersten Teil und außerdem mit allen möglichen Schurkenklassen quer durch die Welt der MMORPGs hat.

Der Wächter ist etwas anders. Man könnte ihn natürlich mit der Paladin-Klasse vergleichen, aber dadurch, daß er eher schützt als heilt, dürfte er sich doch anders spielen, als eine Heilklasse in schwerer Rüstung. Sogar anders, als es sonst wegen des anderen Kampfsystems in GW2 schon üblich ist.

Ganz anders ist dann der Ingenieur. Der ist wirklich ein Lichtblick, weil er etwas wirklich Neues in den eingefahrenen MMO-Spuren ist.
Er kann recht wenige Waffen benutzen, wird aber durch seine Utility-Skills, die jeweils weitere, einzigartige Waffenfertigkeiten zur Verfügung stellen, eine extrem vielseitige Klasse. Auch wenn die Coummunity teilweise „kocht“, weil viele sich mit dieser „modernen“ technischen Klasse nicht anfreunden können, könnte der Ingenieur eine der innovativsten Klassen in GW2 werden.

Also fünf Mal Alltagskost, einmal etwas Interessantes und einmal etwas sehr Interessantes. Wenn der „Mesmer“ nun noch eins draufsattelt, könnte das Fazit der Klassen in „Guild Wars 2“ für mich sehr positiv ausfallen.
Reine Innovation ist auch nicht gut für ein Spiel, weil viele eben ihre bekannten Klassen – auch wenn sie es nur dem Namen nach sind – spielen wollen.

Ich werde übrigens mit einem Norn-Krieger anfangen, wie es aussieht.
Ja? Und das, nachdem ich immer so nach Innovation rufe? Tja, ich bin nun mal ein Spieler, der gerne schwer gepanzerte Nahkämpfer spielt. Aber die anderen Klassen werde ich mir danach auch ansehen. Für mich gilt eben auch das, was ich oben über Spiele gesagt habe. Innovation muß man in Maßen genießen.

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