Gruppen per Real ID über alle Server finden

Ich hatte bei meinen Berichten über die Probleme des Dungeonfinders die Idee, doch über die Real ID, die sowieso jeder Nutzer in Blizzards Battlenet hat, Gruppen auch gezielt über alle Server hinweg durch den Dungeonfinder bilden zu können. So könnte man die Klippe des Dungeonfinders, daß er das Spiel immer unsozialer macht, weil anonyme Spieler aufeinander treffen, die sich danach nie mehr sehen, umschiffen. Dazu gehören natürlich auch Freundeslisten, die serverübergreifend funktionieren, was das Battlenet aber auch schon bietet.

So könnte man, wenn man mit Spielern zusammen kommt, die einem gefallen, sich auch mal serverübergreifend für den nächsten Dungeonbesuch verabreden. Chatten über alle Blizzard-Spiele und -Server hinweg geht ja durch das Battlenet auch schon.

Nun scheint man diese Idee bei Blizzard auch gehabt zu haben, allerdings anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Blizzard überlegt, es als Prämium-Service anzubieten, was ca. 3,- € monatlich mehr an Abogebühr kostet:

With the continued popularity of the Dungeon Finder, many players have been asking for a way to group up with real-life friends who play on other realms to take on instances together. Today, we wanted to give you a heads up about a new feature currently in development that will allow players to invite Real ID friends of the same faction to a party regardless of the realm they play on, and then queue up for a 5-player regular or Heroic dungeon.

Ich finde das eine Unverschämtheit. Allerdings wird man in den Köpfen der Blizzard-Verantwortlichen daran gedacht haben, daß das Spiel sowieso nur noch in Instanzen stattfindet. Schafft man nun die Möglichkeit für Spieler, unabhängig vom Server in Instanzen zusammen spielen zu können, geht vielleicht ein Anreiz verloren, den Service von Blizzard zu nutzen, sich von einem Server zum nächsten transferieren zu lassen. Da dieser Service die Spieler, die ihn nutzen, Geld kostet, geht Blizzard das Geld verloren, wenn die Spieler diesen Service nicht mehr nutzen müssen.

Von daher ist es logisch, nach anderen Geldquellen Ausschau zu halten. Allerdings ist Blizzard an der Problematik, daß Spieler auf ihrem eigenen Server zu wenige Mitspieler finden, selbst Schuld, denn sie weigern sich immer noch, trotz sinkender Nutzerzahlen im Westen, dort Server zusammen zu legen.

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