Mike Hickey: „Star Wars: The Old Republic“ kann 1 Mio. Abonnenten haben

Wie Gamasutra berichtet, vermutet der Analyst Mike Hickey, daß SW:TOR im ersten Jahr über 1 Mio. Abonnenten haben kann. Allerdings müsse dafür die Entwicklung des Spiels perfekt sein, um die Abonnenten zu halten.

Ich bin nur ein dummer Spieler und kein Analyst, aber ich  glaube nicht daran, daß Bioware und EA dieser Erfolg gelingt. Dem Markt wäre es zu gönnen. Wenn ein weiteres Millionen Dollar Projekt auf dem MMO-Sektor zu Grabe getragen wird, kann das nicht gut für die Branche sein.

Aber alles, was ich bisher von dem Spiel gesehen und gehört habe, deutet eher darauf hin, als würde man sich auf der Lizenz ausruhen und ein sehr gutes Einzelspielerspiel machen, aber kein MMO.

Natürlich fehlt in dem Artikel nicht der Hinweis auf Warhammer Online und den Verkauf von 1,2 Mio. Packungen. Allerdings schrumpfte die Abonnentenbasis sehr schnell. Die letzte Zahl, die man offiziell bekannt gab, waren 300.000 Abos. Die dürften sich inzwischen weiter entscheidend verringert haben.

SW:TOR muß technisch gut sein. So eine träge Steuerung wie in WAR darf es nicht geben. Das erwarte ich auch nicht. Insoweit dürfte EA gelernt haben. Wo sie nicht gelernt haben, ist der vorschnelle Release. Ich war damals Betatester in WAR und für die Masse der Tester war das Spiel nicht releasefertig, als es raus kam. Ganz abgesehen von den zwei Klassen und den zwei weiteren Haupstädten, die fehlten und nachgeliefert werden sollten (die Städte gibt es bis heute nicht), war das Prinzip des Spiels nicht durchdacht.

SW:TOR könnte es besser machen. Es ist scheinbar auf den storylastigen Einzelspieleranteil ausgelegt. Allerdings macht man für so etwas kein MMO. Das Spiel scheint eine Menge guter Ideen zu enthalten. Nur die hatte WAR auch. Die dynamischen Events waren so eine Idee. Sie speisen Rift und kommen, vielleicht in bisher perfektester Form, in GW 2 wieder. WAR gab die Idee, sie war aber nicht durchdacht.

SW:TOR weist meiner Ansicht nach in eine mögliche Entwicklungsrichtung von MMOs. Weg von dem Gruppenspiel, hin zum Einzelspielererlebnis einer Story. Ich befürchte allerdings, auch diese Idee wird erst im nächsten oder übernächsten Spiel, das sie verwendet, richtig ausgearbeitet sein.

SW:TOR hat viele gute Ansätze, aber im Moment sieht es nicht nach einem „runden“ Spiel aus. Trotzdem wird es, technische Perfektion vorausgesetzt, gut angenommen werden. Alleine schon wegen der Lizenz, die noch durchschlagskräftiger als bei Warhammer Online ist. Es gibt aber sicher auch Spieler, die mit diesem Szenario nichts anfangen können.

Momentan sehe ich SW:TOR auf Dauer bei um die 500.000 Abonnements, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

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